Wie läuft die IHK-Meisterprüfung ab?
Die IHK-Meisterprüfung besteht aus mehreren Prüfungsteilen, die du vor der Industrie- und Handelskammer ablegst. Dazu gehören in der Regel die berufs- und arbeitspädagogische Eignung (AdA/AEVO) sowie die fachlichen Teile deines Lehrgangs. Erst wenn du alle Teile bestanden hast, erhältst du deinen Meisterbrief.
In diesem Ratgeber bekommst du einen Überblick über die Prüfungsteile, die Prüfungsformen und die richtige Vorbereitung – und erfährst, was passiert, wenn ein Teil einmal nicht klappt.
Die Prüfungsteile im Überblick
Die Meisterprüfung gliedert sich – je nach Lehrgang – typischerweise in drei Bereiche:
Ausbildereignung (AdA / AEVO)
Hier weist du nach, dass du Auszubildende anleiten kannst. Bei uns ist dieser Teil bereits im Lehrgang enthalten.
Basis- bzw. grundlegende Qualifikationen
Der fachrichtungsübergreifende Teil – etwa rechtsbewusstes und betriebswirtschaftliches Handeln, Kommunikation und Zusammenarbeit im Betrieb.
Handlungsspezifische Qualifikationen
Der fachliche Kern deines Lehrgangs, in dem du dein Wissen praxisnah und handlungsorientiert anwendest.
So bereitest du dich optimal auf die Prüfung vor
Eine strukturierte Vorbereitung ist der Schlüssel zum Bestehen. Diese Elemente helfen dir dabei:
Deine Vorbereitung im Überblick
Regelmäßige Teilnahme am Online-Live-Unterricht
Nacharbeiten mit den Kursaufzeichnungen im eigenen Tempo
Gezielte Prüfungsvorbereitung in kompakten Vollzeitwochen
Lerngruppen mit anderen Teilnehmenden
Frühzeitiges Üben mit prüfungsnahen Aufgaben
Prüfungsformen: schriftlich, situationsbezogen und Fachgespräch
Die Meisterprüfung setzt sich aus unterschiedlichen Prüfungsformen zusammen. Neben schriftlichen Prüfungen kommen je nach Lehrgang situationsbezogene Aufgaben und ein Fachgespräch zum Einsatz, in dem du zeigst, dass du typische Aufgaben eines Meisters souverän löst. So wird nicht nur Wissen, sondern auch deine praktische Handlungskompetenz geprüft.
Was passiert, wenn du einen Prüfungsteil nicht bestehst?
Kein Grund zur Sorge: Nicht bestandene Prüfungsteile können in der Regel wiederholt werden – meist bis zu zweimal. Du musst also nicht die gesamte Prüfung neu ablegen, sondern nur den betroffenen Teil. Die genauen Regelungen zur Wiederholung legt die jeweils zuständige IHK fest.
Nach der Prüfung: dein Meisterbrief
Hast du alle Teile bestanden, erhältst du deinen Meisterbrief – einen bundesweit anerkannten IHK-Abschluss auf DQR-Niveau 6, der einem Bachelor gleichgestellt ist. Damit stehen dir Führungspositionen, ein höheres Gehalt und sogar der Weg an die Hochschule offen. Mehr dazu im Ratgeber Meister oder Studium: Warum der Meistertitel dem Bachelor gleichgestellt ist.
Welche Meisterlehrgänge bereiten dich auf die Prüfung vor?
Bei der First Meister Akademie bereiten wir dich gezielt auf alle Prüfungsteile vor. Hier findest du unsere aktuellen Lehrgänge im Überblick:
Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung zum Meisterbrief
Die IHK-Meisterprüfung ist anspruchsvoll, aber mit klarer Struktur und guter Vorbereitung gut zu schaffen. Wer den Lehrgang konsequent nutzt, Aufzeichnungen nacharbeitet und die Prüfungsvorbereitung ernst nimmt, legt den Grundstein zum Bestehen.
Welche Voraussetzungen du überhaupt für die Zulassung brauchst, liest du im Ratgeber Industriemeister werden: Voraussetzungen, Zulassung und Ablauf.
Noch Fragen zur Prüfung? Im kostenlosen Beratungsgespräch beantworten wir sie dir persönlich.
Häufige Fragen zur IHK-Meisterprüfung
Die Meisterprüfung besteht in der Regel aus der Ausbildereignung (AdA/AEVO), den fachrichtungsübergreifenden Basis- bzw. grundlegenden Qualifikationen und den handlungsspezifischen Qualifikationen. Alle Teile werden vor der IHK abgelegt.
Nicht bestandene Prüfungsteile können in der Regel bis zu zweimal wiederholt werden. Du musst also nicht die gesamte Prüfung neu ablegen, sondern nur den betroffenen Teil.
Ja, die berufs- und arbeitspädagogische Eignung (AEVO/AdA) ist gesondert nachzuweisen. Bei uns ist dieser Teil bereits im Lehrgang enthalten.
Am wirksamsten ist eine strukturierte Vorbereitung: regelmäßige Teilnahme am Live-Unterricht, Nacharbeiten mit den Aufzeichnungen, die kompakten Vollzeitwochen und der Austausch in Lerngruppen.




