Meister berufsbegleitend – lässt sich das neben dem Job schaffen?
Ja, du kannst den Meister berufsbegleitend machen – und für die meisten Fachkräfte ist genau das der realistischste Weg zum Titel. Statt Job und Gehalt für eine Vollzeit-Weiterbildung aufzugeben, lernst du parallel zu deiner Arbeit, meist am Wochenende und zunehmend vollständig online. So bleibst du finanziell abgesichert und wendest neues Wissen direkt im Berufsalltag an.
Die eigentliche Frage ist deshalb weniger, ob es geht, sondern wie du Weiterbildung, Job und Privatleben gut unter einen Hut bekommst. Genau darum geht es in diesem Ratgeber.
So ist eine berufsbegleitende Meisterausbildung aufgebaut
Eine berufsbegleitende Meisterausbildung ist so organisiert, dass sie sich in einen normalen Arbeitsalltag einfügt. Bei der First Meister Akademie läuft der Unterricht zu 100 % online-live – in der Regel samstags, über einen Zeitraum von rund 14 Monaten.
Unterricht am Samstag
Der Live-Unterricht findet gebündelt samstags statt, sodass deine Arbeitswoche frei bleibt und du dich an einem festen Tag voll auf die Weiterbildung konzentrierst.
Aufzeichnungen zum Nacharbeiten
Alle Termine werden aufgezeichnet. Verpasst du eine Einheit oder möchtest ein Thema wiederholen, lernst du es flexibel in deinem eigenen Tempo nach.
Kompakte Vollzeitwochen
Ergänzend bereiten dich einzelne Vollzeitwochen gezielt auf die Prüfungen vor – rechtzeitig angekündigt, damit du sie gut mit deinem Betrieb abstimmen kannst.
Weiterbildung, Job und Alltag vereinbaren: die häufigsten Herausforderungen
Der Spagat zwischen Beruf, Weiterbildung und Privatleben ist machbar – wenn du die typischen Stolpersteine kennst und ihnen bewusst begegnest. Diese vier Themen bereiten den meisten Teilnehmenden anfangs Kopfzerbrechen:
Zeit realistisch einplanen
Plane den Samstagsunterricht plus einige Stunden Nachbereitung pro Woche fest ein – als wiederkehrenden Termin, den du so ernst nimmst wie einen Arbeitstermin.
Das Umfeld einbeziehen
Sprich früh mit Familie, Partner:in und Arbeitgeber über die kommenden Monate. Wer die Situation kennt, kann dich unterstützen und Rücksicht nehmen.
Eine feste Lernroutine finden
Kleine, regelmäßige Lerneinheiten wirken nachhaltiger als seltene Marathon-Sessions. Feste Zeiten machen das Lernen zur Gewohnheit statt zur Ausnahme.
Erholung nicht vergessen
Plane bewusst Pausen und freie Tage ein. Wer dauerhaft am Limit lernt, verliert Motivation – Regeneration gehört zum Lernerfolg dazu.
Praktische Tipps, damit der Alltag gelingt
Mit ein paar bewährten Strategien wird der Alltag als berufsbegleitende:r Meisterschüler:in deutlich leichter:
Bewährte Strategien aus der Praxis
Diese Punkte helfen dir, Weiterbildung und Beruf dauerhaft in Balance zu halten:
Lege deinen Lerntag pro Woche fest und blocke ihn im Kalender
Nutze Pendel- und Wartezeiten für kurze Wiederholungen
Bilde Lerngruppen mit anderen Teilnehmenden für Motivation und Austausch
Klärt im Betrieb frühzeitig die Freistellung für die Vollzeitwochen
Setze dir realistische Etappenziele, statt alles auf einmal zu wollen
Diese Meisterlehrgänge kannst du berufsbegleitend absolvieren
Bei der First Meister Akademie kannst du alle Lehrgänge berufsbegleitend und online absolvieren. Welcher Meister zu dir passt, hängt von deiner Branche und deinem angestrebten Aufgabenfeld ab:
Du bist unsicher, welche Voraussetzungen für deinen Wunsch-Lehrgang gelten? Einen vollständigen Überblick gibt dir unser Ratgeber Industriemeister werden: Voraussetzungen, Zulassung und Ablauf.
Finanziell abgesichert: der Vorteil der berufsbegleitenden Weiterbildung
Ein großer Pluspunkt der berufsbegleitenden Meisterausbildung ist die finanzielle Sicherheit: Dein Gehalt läuft weiter, während du dich qualifizierst. Zusätzlich wirst du über das Aufstiegs-BAföG gefördert – unabhängig von Alter und Einkommen.
Damit ist die Weiterbildung nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell gut planbar. Und der Abschluss zahlt sich aus: Der Meistertitel ist auf DQR-Niveau 6 einem Bachelor gleichgestellt. Warum das so ist, erfährst du im Ratgeber Meister oder Studium: Warum der Meistertitel dem Bachelor gleichgestellt ist.
Fazit: Meister machen, ohne den Job aufzugeben
Der Meister berufsbegleitend ist kein Kompromiss, sondern für viele der klügste Weg: Du sicherst dir den Titel, ohne auf Einkommen und Berufserfahrung zu verzichten. Mit realistischer Planung, einem unterstützenden Umfeld und einem flexiblen Online-Format lassen sich Weiterbildung, Job und Alltag gut vereinbaren.
Du willst wissen, wie sich der Meister in deinen Alltag einfügt? Im kostenlosen Beratungsgespräch finden wir gemeinsam den passenden Weg für dich.
Häufige Fragen zum berufsbegleitenden Meister
Ja, du kannst den Meister vollständig berufsbegleitend machen. Der Unterricht findet samstags online-live statt, und alle Termine werden aufgezeichnet, sodass du flexibel nacharbeiten kannst.
Ja, da du im Job bleibst, läuft dein Gehalt während der berufsbegleitenden Weiterbildung normal weiter. Das ist einer der größten Vorteile gegenüber einem Vollzeitstudium.
Neben dem Samstagsunterricht solltest du einige Stunden pro Woche für die Nachbereitung einplanen. Feste Lernzeiten helfen dir, Weiterbildung und Alltag zuverlässig zu vereinbaren.
Der reguläre Unterricht findet samstags statt, sodass deine Arbeitswoche frei bleibt. Für die kompakten Vollzeitwochen zur Prüfungsvorbereitung solltest du eine Freistellung oder Urlaub einplanen.




